Geschichtliches

lupe Gaestebuch1

21.12.

Update SPGs Rostock und Stralsund

26.12.

Neuer Eintrag unter “Veröffentlichungen”

28.12.

Update U-plan HRO

29.12.

Update SPGs HST+HRO

01.01.

Umstellung U-pläne + Kal

05.01.

Update SPGs HWI+HST

05.01.

U-plan Stralsund 2012

06.01.

Update SPGs HST+HRO

10.01.

Update SPGs HST

19.01.

Update SPGs HST

22.01.

Update SPGs HST

26.01.

Update SPGs HST+HRO

31.01.

Update SPGs HST



1220  In einer Postulankarte wird ein Schiff unter dem Flüger des Deutschen Ordens mit einem Letsaghe (Lotse) in der Pommerschen Bucht dargestellt (Conoscimiento de todos los reinos).

1255    Bei der mittelalterlichen Kolonisation Pommerns, die teilweise vom Cisterzienserkloster Eldena ausging, ist bei der Gründung Kolbergs ein Vorläufer des Überseelotswesens erwähnt (Statuum in favorem principum).


ordensritter
                              Ausfahrt der Ordensritter

1294    Aus einer Urkunde des Pommernherzogs Wartislaw III. wird ersichtlich, dass sich die erste Lotsenstation für die Zufahrt zu den Vorpommerschen Häfen auf der Insel Ruden befunden haben muss.

1304    In einem Bericht über die Allerheiligensturmflut, in welcher große Teile der Insel Ruden weggespült wurden, sind Leytsmannsboote bei der Rettung von Menschenleben erwähnt.

1280 - 1468 Nachweisliche Durchführung von Lotsendiensten, die mit Beginn der Hansezeit in Stralsund (1280), Greifswald (1350), Rostock (1387) und Wismar (1468) vor allem durch ortskundige Fischer wahrgenommen wurden, z. B. hatten sie von nun an für die Kennzeichnung der Fahrwasser und Untiefen zu sorgen.


hist5-HWI1256hist4-HST1301
                   Stadtsiegel zu Wismar 1256                                    Stadtsiegel zu Stralsund 1301

1632    Der aus Thiessow stammende Claus Isebarth wird als erster zugelassener Pilot für die Gewässer um Rügen urkundlich erwähnt.

1644    Die schwedisch - pommersche Landesregierung erlässt die „Ordnung für die Seefahrenden, die beym Ruden ankommen, und für die Piloten daselbst“.

1691    In einer „Erweiterten Ordnung für die Seefahrenden und Piloten beym Ruden, Mönchgut, Tressau, Görne, auf dem Perd und zu Peenemünde“ wurden erstmals alle rügenschen Lotsenstationen beschrieben.

1728    gerieten die Lotsen von Mönchgut, Ruden und Wolgast unter die Kontrolle der königlichen „ Licentkammer“, dem Zollamt in Wolgast. Diese führte nun die Aufsicht über die Lotsung von Schiffen in den rügenschen Gewässern und arbeitete zudem Bestimmungen über die Anstellung von Lotsen aus.

1729    erschienen die Verordnungen über das Lotswesen in Warnemünde und in Stralsund. Als Lotsen sollten nur „tüchtige und geschickte, auch der See- und Binnengewässer kundige und wohlerfahrene und nüchterne Leute“ in Betracht kommen.

hist6Lotsenordnung
                      Verordnung der Stadt Rostock 1729                             Lotsenordnung der Stadt Stralsund 1729 und 1749

1764    Erlass der schwedisch - pommerschen Landesregierung über eine neue Ordnung für die Seefahrer und Piloten

1803    Am 18.11. erhalten zwei Lotsen vom Ruden für die Rettung von Schiff und Besatzung aus Seenot vom schwedischen König den sehr selten verliehenen Illis (quorum menere labores), die höchste schwedische Auszeichnung

1815    Mit der Übergabe Vorpommerns an Preußen erfolgte die Einsetzung eines Lotsenkommandeurs in Stralsund für alle auf der Insel Rügen tätigen Lotsen

1840    Errichtung der Lotsenstation Grieben aus Hiddensee und später Aufbau der Lotsenstation Wittower Posthaus

1866    Stephan Jantzen wird zum Lotsenkommandeur in Warnemünde gewählt. Dieses Amt hat er über 30 Jahre inne. Gleichzeitig war er als Vormann der Rettungsgesellschaft an der Rettung von über 100 Menschen aus Seenot maßgeblich und unter Einsatz seines Lebens beteiligt

1919    Gründung des Deutschen Lotsenbundes am 16. Juli in Hamburg, des ersten Dachverbandes aller deutschen Seelotsen

1970    zwischenzeitliche Eingliederung der See- und Überseelotsen von Mecklenburg und Vorpommern in die Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei der DDR

1954    Das „Gesetz über das Seelotswesens“ tritt in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft

1984    Verabschiedung der ersten Novelle zum Seelotsgesetz durch den deutschen Bundestag

1990    Beitritt der Lotsenbrüderschaft WISMAR/ROSTOCK/STRALSUND zur Bundeslotsenkammer in der alle sieben deutschen Lotsenbrüderschaften vertreten sind

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                        Flagge der Lotsenbrüderschaft                                      Logo der Lotsenbrüderschaft WiRoSt

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